Häufige Ursachen für den Leistenbruch sowie die richtige Behandlung

Leistenzerrung und Leistenbruch

Die Leistenzerrung unterscheidet sich erheblich vom Leistenbruch. Bei der Leistenzerrung sind an der Oberschenkel Innenseite  die inneren Musekelstränge betroffen, diesen Bereich nennt man auch die Adduktoren.  Es entstehen Muskelfaserrisse, die unterschiedlich leicht bis stark auftreten können.

In den leichten Fällen sind nur wenige Fasern gerissen und es tritt innerhalb von 8 Tagen eine Besserung ein. Wenn ein großer Bereich der Faserrisse entstanden ist, kommt es zu inneren Blutungen im Bereich der Muskelrisse und man hat starke Schmerzen. Es entsteht ein großer Bluterguss und eine Schwellung. Man kann eine Behandlung mit Lymphdrainagen durchführen lassen, die den Blutfluss in Gang bringt, dadurch kann sich der Bluterguss schneller auflösen.

Hilfe bei einer Leistenzerrung

Es helfen auch einige Salben, vor allem muss man aber den Bewegungsapparat schonen. In den schweren Fällen kann eine Heilung bis zu 6 Wochen dauern. Nach der Abheilung sollte man nicht sofort mit dem Leistungssport weiter machen, sondern lieber die Muskeln mit einem gemäßigten Training langsam wieder aufbauen, bevor man wieder voll einsatzfähig ist. Die Leistenzerrung entsteht durch eine plötzliche Seitenbewegung der Beine, die eine Überdehnung oder Zerrung der inneren Muskelstränge zur Folge hat. Durch diese Überdehnung können die feinen Fasern der Muskeln reißen. Am häufigsten tritt eine Leistenzerrung bei bestimmten Sportarten auf, wie zum Beispiel beim Skilauf, Fußball oder auch Hürdenlauf.  Man merkt bei der Zerrung einen plötzlichen starken Schmerz und jede weitere Bewegung ist schmerzhaft. Vorbeugend kann man einiges tun. Wenn Sportler regelmäßige Dehnungsübungen machen und vor Beginn der sportlichen Betätigung die Muskeln durch Bewegung aufwärmen, ist die Gefahr der Leistenzerrung geringer. Auch das richtige Schuhwerk spielt eine Rolle. Am häufigsten sind Sportler im Alter zwischen 30 und 40 Jahren betroffen.

Medizinischer Disclaimer
Die hier vorgestellten Texte sind keine professionelle Beratung und dienen der reinen Information. Sie ersetzen in keinem Fall einen Arztbesuch.



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